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schatten

1999


Schlachtfest

 

Heute Schlachtfest war unser erstes Programm. Es hatte am 14.02.1999 Premiere und lief über 20 Vorstellungen bis in den Juni 1999.
Regie hatten Dieter Wesemann und Jürgen Müller. Die Produktionsleitung übernahm Jürgen Müller. Auf der Bühne standen Hans Frick, Dieter Wesemann, Jürgen Müller und Ulli Mannel. An der Technik saßen Yvonne Wilhelm, Christoph Häberle und Hildegard Koch. Regieassistenz leisteten Yvonne Wilhelm, Renate Kolloch und Hildegard Koch. Musikalische Akzente setzten Harald Gärtner und Freunde. Die Texte stammten von Ulli Mannel, Beatrix Mannel, Julia Richter, Jürgen Müller, Dieter Wesemann und Hans Frick.
Diese erste Spielsaison wurde von der regionalen Presse und vom HR4 ( Hessischer Rundfunk, 4. Programm ) stark beachtet.

 

Wormser Zeitung ( Rhein-Main-Presse ) vom 06.02.1999
"Vom Aberwitz der Welt" - "Erstes Bergsträßer Kabarett feiert glänzende Premiere auf dem Dorf"...Das Ensemble "zappte sich nicht nur böse durch so manche Glücksshow im Fernsehen, sondern auch durch das neue Schrödersche Kabinett.." ..Am Ende gab es stürmischen  Applaus."

Feuilleton (Darmstädter Echo) vom 06.02.1999
"Kabarettistischer Aufschwung" /" Unter lautem Gelächter und stürmischen Applaus wurde.....Premiere gefeiert"/"Wie die  Kinder freuen sich ( zwei Minister ) über ihre Konfliktbewältigung mit Synergieeffekt..."/...Manchmal jedoch blieb dem Publikum das Lachen in Halse stecken..."/ vom rechtsradikalen Sumpf in deutschen Kasernen zu einem CSU-Werbespot für " Ausländerintegration"-meist geht es  um den Rechtsdrall iin Politik und Gesellschaft.."

Bergsträßer Anzeiger/Südhessische Post vom 06./07.02.1999
"Premiere des KabaretTiT war ein voller Erfolg"/"Heute Schlachtfest"- von Rentnern, Viagra und der Kirche"... Keine  heiligen Kühe geschlachtet, aber originelle Ideen präsentiert"/" Was sie ( die Texter ) verfasst haben, das ist nicht nur eine Mixtur aus  Politik, Medienalltag, Medizin unter dem Aspekt Viagra, Psychoszene, Zeitgeist, Kirche, Kultur.. und dem sogenannten gesunden Volksempfinden. Die  intelligent geschriebenen Texte enthalten zudem Biß, Witz, Schärfe und auch jene Verwicklungen, aus denen sich wunderbare Wortspiele  ergeben..." Eine Menge origineller Ideen, mit denen das Betroffenheitsgequatsche von Pfarrer Fliege oder die Verharmlosungstechnik von manch  einem Politiker präsentiert wird.

"Fritz" Das Stadtmagazin für Darmstadt unter "Bühne" auf Seite 10:
Thomas Hergett schrieb unter der Überschrift "Zurück in die Zukunft": "Politisches Kabarett ist tot, an der Bergstraße aber haucht man der Leiche neues Leben ein....Die neue Bühne Bensheim-Kabarettit zeigt jedenfalls in ihrem Debütprogramm  " Heute Schlachtfest" keine Berührungsängste mit der von Kanzler Schröder propagierten "neuen Mitte". "Sie kommen wohl von links?" Dann immer schön  rechts halten. Der Weg ist das Ziel.  Ulli Mannel  gibt die PR-Mieze, die Stoibers biederer CSU "mehr Thrill" einhauchen möchte...Später führt uns das Kabarett-Vollweib noch eine reizende naive Angela Merkel vor, die für telegene Auftritte fittgemacht wird. Nach unzähligen Versprechern, Wortneuschöpfungen ...und selbstentlarvenden Floskeln gibt der Aufnahmeleiter ( Hans Frick ) entnervt  auf:  " Hintze hat hier Maßstäbe gesetzt, aber Sie übertreffen alles." Der gestandene Sozialdemokrat Herrmann ( Dieter Wesemann ) will hingegen an den Niedergang seiner Partei nicht glauben. Im Blaumann singt er sich beim Psychiater Mut an ( "  Brüder zur Sonne, zur Freiheit..) unter Hypnose erscheint ihm dann Willy Brandt als letzter Hoffnungsträger des Sozialismus...Ein polternder Abend also, an dem man die subtilen Zwischentöne nicht vermisste, die einen anderenorts zuweilen von chronisch übel gelaunten Pädagogik-Komikern  eingeimpft werden. Dafür beschließt ein galliges Resümee diese knapp dreistündige Reise zurück in die Kabarett-Zukunft, bei der man sich das Rückfahrticket getrost sparen kann." Ihr Deutschen laßt euch raten, macht eure Grenzen dicht. Solltet ihr aussterben, ein Schaden wäre das  nicht.

 

 

 

 

 

 

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Ulli Mannel und Hans Frick

 

.Hans Frick, Ulli Mannel, Jürgen Müller ( v.l.n.r.) in "Church light". Das ganze "Vater Unser" in 3 Sekunden.  Eine Unternehmensberaterin bringt´s der Kirche bei. Lean-Church-Management

 

Jürgen Müller als "Selbstständiger Arbeitloser". Highlight: ein elektronisches Arbeitsamt Marke " Schöne neue Welt", eine Szene, in die der künstlerische Leiter und Regisseur Jürgen Müller seine ganze Darstellungskunst hineinlegt und Hochspannung erzeugt ( Rainer Ofenloch im i-punkt vom 18. 02.1999).

 

Ulli Mannel und Dieter Wesemann in "Herrmann". Herrmann bei seiner Psychiaterin (" Wir hatten einen Hund.  Und der hieß Konrad. Und den haben wir immer gekloppt....")