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schatten

2000


Auch das noch: Kampfschweine-Verordnung

 

Steigerung in den positiven Kritiken und in den Zuschauerzahlen. Wir hatten eine Auslastung von nahezu 100 % bei 30 Aufführungen. Oft mussten wir noch Tische und Stühle zusätzlich in den Raum stellen. Wir stellen uns die bange Frage: "Kann  das so weitergehen?" Wir versuchen das Niveau zu halten. Mehr können wir nicht tun. Welchen Satz flößte mit Hans Frick für die Begrüßung der Gäste ein?:  "Wir geben alles, erwarten Sie nichts!"
Regie hatten Dieter Wesemann und Jürgen Müller. Die Produktionsleitung übernahm Jürgen Müller. Auf der Bühne standen Hans Frick, Dieter Wesemann, Jürgen Müller und Ulli Mannel und Jutta Benz. Für die Technik waren Hildegard Koch und Jürgen Müller zuständig. Regieassistenz  leisteten Renate Kolloch und Hildegard Koch. Musikalische Akzente setzten am Elektropiano Günter Hornung und Klaus Künstler. Die Texte stammten von Ulli Mannel,  Beatrix Mannel, Julia Richter, Jürgen Müller, Dieter Wesemann und Hans Frick. Die Live-Musik wurde von Günter Hornung komponiert.
Dies Dritte Spielsaison war im Umfang der  Berichterstattung wie schon vorher. HR1, HR3, HR4,  Stadtmagazine "Fritz"/ Darmstadt; "Meier"/ Mannheim; "Vorhang auf"/ Darmstadt, die "Darmstädter Kulturnachrichten", die örtliche Presse, "Bergsträßer Anzeiger", die "Südhessische Post", die  Internetzeitung "marktplatz-bergstrasse", der "Südhessen Morgen" des Mannheimer Morgen und viele sogenannte Werbemagazine wie z.B. der i-punkt,  Bensheim, das Lorscher- Einhäuser- Wochenblatt, etc. berichteten.
 

"Bergsträßer Anzeiger" vom Samstag/Sonntag 21/22. Oktober 2000, Nr. 244, BA 13/ "Südhessische Post" vom  23.10.2000, Nr. 246  und "Südhessen Morgen"
Back to zynisch! KabaretTiT startet in die dritte Runde. Harry, Hanka, Walter raus-KabaretTiT rein! Das Kabarett-Ensemble hat sich mit seinem neuen Programm selbst zum Highlight des Bergsträßer Kulturherbstes nominiert und das Premierenpublikum bestätigte die Nominierung am Donnerstagabend mit enthusiastischem Beifall ."Auch das noch. Kampfschweineverordnung"" heißt die  Wilmshäuser Alternative zu Big Brother, die nicht permanent und penetrant über´s Internet und TV, aber ebenfalls Live.. in der Traube zu sehen ist.
Fünf Personen. Gute zwei Stunden. Kein Blatt vorm Mund! Back to zynisch!.. sollte der Teaser lauten, wenn Endemol "endlich mol" keine Schnarchnasen und  Exhibitionisten ( die dann gar nichts zu zeigen haben) ins Big Brother Haus setzten würde, sondern Leute wie Jürgen Müller, Dieter Wesemann, Ulrike Mannel, Hans  Frick und Jutta Benz. Dann hätten wir zwei Probleme: Wir würden alle ständig vor der Glotze und dem PC hängen, weil KabaretTiT-Gucken so viel Spaß macht, und wir wüssten nicht, wen wir rausnominieren sollten. Denn die fünf sind klasse, jeder für sich, und im Ensemble fünffach gut.
Aber vermutlich wollen sie gar nicht rein. Sie bleiben lieber draußen und amüsieren sich und ihr Publikum. Reality Shows sind nur eine Zielscheibe für den Spott der "  Kampfschweineverordnung." Und um spöttisch sein zu können, muss man von außen auf was draufschauen. Geschaut haben die Bergsträßer Kabarettisten außer auf den Fernseher noch den Politkern auf die Hände und den Kampfhundehaltern in die Karten. Unlauteres kam da zum Vorschein und wurde prompt unters Seziermesser gezerrt.  (...)
Die Formen, die KabaretTiT für ihre Kabinettstückchen ausgesucht haben, sind vielfältig wie die Themen und sorgen obendrein für Kurzweil: vom  opernhaft-pathetischen Duett zwischen Arzt und Patienten bis zu den Liedern im Brecht-Weill-Stil und vom dramatischen Einakter bis zum Märchen. Die fünf  Kabarettisten singen und spielen, was sie selbst und ihre beiden Gastautorinnen Beatrix Mannel und Julia Richter geschrieben haben. Den passenden Klavierton dazu haben Günter Hornung und Klaus Künstler getroffen.

Rainer Ofenloch schreibt in seiner "Internetzeitung "www.marktplatz-bergstrasse.de":
"Welch eine Premiere für das Kabarett-Ensemble "Kabarettit": "Das dritte Programm... ist ohne jeden Zweifel das beste, was  Jürgen Müller & Co. bislang auf die Bühne.. gezaubert haben. Das Publikum am Donnertagabend waren jedenfalls begeistert von dem anderthalbstündigen  "Parforce-Ritt" durch das, was die Leute von heute beschäftigt, bedrückt oder einfach nur bange macht.
...Das Ensemble mit Jutta Benz, Hans Frick,  Ulrike Mannel, Dieter Wesemann und eben Jürgen Müller haben vor nichts und niemanden Respekt. Da bekommt der "liebe Roland" - gemeint ist Hessens  Ministerpräsident Koch- mit dem gnadenlos guten Jürgen "Wilhelm" Müller sein kabarettistisches Fett weg, wie das auf Freiersfüßen wandelnde "Kriegsministerchen" Scharping oder die Grünen und ihr Oberguru Joschka Fischer. Dessen Gehirn muss ob der neuen Herausforderungen vom" Grünspan" gesäubert werden, damit es wieder in die Welt passt.(..) Überhaupt die Texte. Sie sind durchweg eine Wucht....

 Fritz, das Stadtmagazin für Darmstadt
"Was haben ein Kampfschwein, Angela Merkel und Brigitte Lämmle gemeinsam? Eigentlich gar nichts, außer, dass sie in den kommenden Wochen das Publikum an der Bergstraße zum Lachen bringen werden. Urkomische Tanzeinlagen und kabarettistischer Gesang fordern von den Darstellern Ganzkörpereinsatz. Das  Programm.. hat es in sich.
Hart aber herzlich führen die zwei Damen und drei Herren dem Zuschauer Probleme des vergangenen Jahres vor Augen. Sie schrecken weder  vor deutschen Politikern noch vor berühmten Persönlichkeiten aus Funk und Fernsehen zurück. Wer glaubte, beim "literarischen Quartet" alles über deutsche  Literaturklassiker  zu erfahren, hat sich getäuscht. Beim literarischen Solo mit Marcel Reich Ranicki ( alias Hans Frick) werden die wirklich bedeutenden Werke wie "Speisen und Getränke" gnadenlos interpretiert. Ebenso gekonnt torkelt Ulrike Mannel als Angela Merkel über die Bühne.... Wer davon ausging, Kampfhunde seien wirklich gefährlich, sollte Porky-Bärchen nicht verpassen. Dieses Kampfschwein vereint animalisches Verhalten und rassistische Wesenszüge mit purer Aggression.  Aggressiv zeigt sich auch die neue Spezies Frau bei der Bundeswehr...Köpfchen und einiges an Talent gehören dazu, um solch ein Programm auf  die Bühne zu stellen.....

 

 

 

 

 

 

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Jutta Benz und Jürgen Müller in "Opera Barmenia". Die Sparzwänge gehen den Patienten ganz schön auf die Nerven. Das vierte Quartal hat begonnen, und da gibt es nur ärztliche Hilfe gegen Organspenden, wenn man kein Geld hat.

 

Jutta Benz und Hans Frick in "Porky-Bärchen".Unfreiwillig verliert auch das Kampfschein Porkybärchen ein paar wesentliche  Organe, als es mit grunzenden "Quiek Heil!" durch die Wesensprüfung laut Kampfschweineverordnung rasselt.

 

Jürgen Müller als Wilhelm. Sein Sohn Roland will in die Politik.